Die Inspiration zu TELL - DAS MUSICAL liefert die Erzählung Wilhelm Tell von Friedrich Schiller, angereichert mit zeitgenössischer Geschichte, wie dem Weissen Buch von Sarnen. Einem Buch von Hans Schriber, das 180 Jahre nach den vermeintlichen Ereignissen geschrieben wurde.
Wie alles entstand
Interview mit Kurt Käch
Initiant von TELL - Das Musical
Wie sind Sie auf die Idee zum Tell-Musical gekommen?
Im Jahre 2004 besuchte ich einen Mentaltrainingskurs bei dem ich lernte, mit Intuition (6. Sinn) und mentaler Erfolgssteuerung mein Leben zu gestalten. An diesem Kurs machte ich dann erstmals mit dem Musical Tell Bekanntschaft. Ich sah klar die Szene des Apfelschusses vor meinen geistigen Augen und wurde von der Musik die ich hörte richtiggehend gefesselt. Dass es eine Oper von Gioacchino Rossini zu Wilhelm Tell gab, war mir bewusst. Dass es in den 70er-Jahren aber bereits ein Tell-Musical gab, habe ich erst letztes Jahr via Medien erfahren. (Schützenhaus Albisgüetli, Zürich)
Worin lag bis jetzt für Sie die grösste Herausforderung für die Inszenierung in Bern?
Für mich als Autor war die grösste Herausforderung, neben meiner kongenialen Mitautorin Barbara Andrey einen Regisseur zu finden, der meine Vorstellung vom Endprodukt unterstützt und aus den Darstellerinnen und Darstellern das Optimum herausholt. Mit der Verpflichtung von Franca Basoli, Leiterin der Tell-Freilichtspiele Interlaken, sind wir nun auf bestem Weg, dass die Geschichte von Wilhelm Tell auch in einem Musical erfolgreich umgesetzt werden kann.
Es spielen ja auch Kinder mit. Ist die Zusammenarbeit mit ihnen gut?
Die Zusammenarbeit mit den Kindern ist unkompliziert. Es macht Freude zu sehen, mit welcher Begeisterung sie dabei sind und für Neues immer offen bleiben. Sie bereichern die Inszenierung mit ihrer Präsenz.
Worauf können sich die Besucher besonders freuen?
Auf ein Musical, das auf Lieder mit Ohrwurmqualität setzt, die die Handlung tragen und Emotionen wecken.